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https://jugendinfoservice.dresden.de/de/news/2019/02/gute-kita-checkliste.php 11.02.2019 14:48:52 Uhr 21.04.2019 15:09:53 Uhr
11.02.2019

Gute-KiTa-Checkliste

Der Bund hat Ende 2018 das KiQuTG zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung auf den Weg gebracht und jetzt liegt der Ball bei den Ländern. Diese müssen auf Landesebene die Ausgangslage analysisieren, Handlungs- und Finanzierungskonzepte erstellen und Kriterien für die Messung der Qualitätsentwicklung festlegen. Damit sich alle an die Spielregeln halten, hat der Paritätische Gesamtverband eine Checkliste erstellt, die die einzelnen Schritte übersichtlich darstellt.

Das KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG) sieht sehr komplexe Verfahren vor, die in den kommenden Wochen und Monaten von allen Ländern verpflichtend durchzuführen sind. Zunächst muss in allen Ländern

  1. die Ausgangslage in allen Handlungsfeldern und unter Beteiligung verschiedener Akteure sowie unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards erhoben werden. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um später Effekte des Gesetzes feststellen zu können. Dann müssen
  2. Handlungsfelder, Maßnahmen und Handlungsziele festgelegt werden, die in
  3. kriteriengeleiteten Handlungs- und Finanzierungskonzepten konkretisiert, terminiert und monetarisiert werden. Diese Handlungs- und Finanzierungskonzepte sind zum einen Bestandteile des Vertrags, den das jeweilige Land mit dem Bund schließt, zum anderen Grundlage für die Evaluation und das Monitoring des Gesetzes. Schließlich soll
  4. die Verbesserung der Teilhabe an Angeboten der Kindertagesbetreuung durch Staffelung bzw. Reduzierung von Kostenbeiträgen der Eltern erreicht werden.

Aufgrund der Komplexität der Vorgaben werden die Anforderungen an die unterschiedlichen Arbeitsschritte in einer Checkliste dargestellt, damit die Prozesse auf Landesebene möglichst transparent und strukturiert erfolgen. Die Checkliste ist ein Arbeitsdokument für alle Akteure auf Landesebene, die in den kommenden Monaten an der Umsetzung des KiQuTG mitarbeiten – aber auch für alle Eltern, Fachkräfte, Trägervertreter*innen, Journalist*innen und Politiker*innen, die sich dafür interessieren, wie die Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in den kommenden Jahren verbessert werden soll.


Quelle: Der Paritätische Gesamtverband

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