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https://jugendinfoservice.dresden.de/de/news/2019/03/kita-fachplan.php 07.03.2019 14:37:42 Uhr 25.05.2019 08:06:20 Uhr
07.03.2019

Kita-Fachplan weist gleichbleibenden Bedarf an Plätzen für 2019/20 aus

Dresdner Eltern zufrieden mit dem Betreuungsangebot

Die Stadtverwaltung rechnet bis 2021 nur noch mit einem geringen Anstieg des Platzbedarfs in den Dresdner Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege, wie Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann heute, Mittwoch, 6. März 2019, bei einer Pressekonferenz mitteilte. Werden im laufenden Schuljahr 33 680 Kitaplätze gebraucht, so sieht der fortgeschriebene Kita-Fachplan für das Schuljahr 2019/20 den Bedarf bei 33 709 Plätzen. Laut aktueller Bevölkerungsprognose wird der Bedarf mit 33 753 Plätzen im Schuljahr 2020/21 seinen Höchststand erreicht haben. Die derzeit schwierige Platzsituation in einigen Stadtbezirken wird sich dann schrittweise entspannen.

„Wir schauen bereits heute auf die Kinderzahlenentwicklung bis zum Jahr 2035, um künftig gut aufgestellt zu sein“, kommentierte Vorjohann die Planungen seiner Fachleute. „2035 erwarten wir annähernd die gleichen Kinderzahlen wie heute. Dann sollen nach der aktuellen Prognose 41 035 Kinder zwischen 0 und unter 7 Jahren in Dresden leben. Das sind gerade mal zwei Prozent weniger als in diesem Jahr.“ Die Prognosen bestätigen die aktuelle Fachplanung und die bisher umgesetzten Maßnahmen, insbesondere die baulichen. Die vergangenen Jahre haben der Stadt immense finanzielle und personelle Kräfte für den Neubau von Kindergärten und Krippen abverlangt. Über 89 Einrichtungen wurden von 2008 bis 2018 errichtet sowie 45 Einrichtungen saniert oder ersetzt. „Das ist eine großartige Leistung aller Beteiligten. Jetzt wollen und müssen wir unseren Fokus darauf ausrichten, vor allem die bestehenden Einrichtungen zu erhalten“, führte der Bildungsbürgermeister fort.

Neben der Angebotsplanung und -sicherung ist die im Stadtrat am 15. Februar 2019 beschlossene Bildungsstrategie wichtiges Thema der Fachplanung. Die Strategie hat zum Ziel, die frühkindliche und schulische Bildung auf Grundlage fortgeschriebener Fachkonzepte aktiv zu fördern. Damit wird es möglich, einen weiteren wichtigen Meilenstein des erfolgreichen, bundes- und landesweit anerkannten Dresdner Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“ durch verbesserte Strukturbedingungen in Kindertageseinrichtungen umzusetzen. Der Stadtratsbeschluss ermöglicht den zusätzlichen Einsatz von pädagogischen und ergänzenden Fachkräften für 13 Kindertageseinrichtungen von vier Trägern der freien Jugendhilfe und in kommunaler Trägerschaft. Die Ausschreibungen erfolgen auf den jeweiligen Stellenportalen der Träger.

Die ersten Ergebnisse der sechsten Dresdner Elternbefragung präsentierte Vorjohann ebenfalls. „Die Ergebnisse der Befragung spiegeln alle unsere Planungsansätze wider. Dresdner Eltern bestätigen sowohl die quantitativen Planungen als auch die qualitativen Prämissen der Kindertagesbetreuung in der Landeshauptstadt Dresden.“ Insgesamt 6 000 Haushalte wurden von September bis Oktober 2018 zu ihrer Meinung in Bezug auf die Dresdner Kindertagesbetreuung befragt. „Die hohe Zufriedenheit Dresdner Eltern von 90 Prozent mit der Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes in der täglichen pädagogischen Arbeit macht mich besonders stolz auf die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen“, so Vorjohann weiter. „Um diesen guten Status zu halten, müssen wir sicherstellen, dass der frühkindlichen Bildung und unserem Angebot weiter unsere volle Aufmerksamkeit gilt“, mahnte Vorjohann.

Die vom Amt für Kindertagesbetreuung erstellte Fortschreibung des Fachplanes Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für das Schuljahr 2019/20 (Beschlussvorlage V2864/19) wird am Montag, 11. März 2019, dem Ältestenrat zur Festlegung der Beratungsfolge in den Gremien des Stadtrates übergeben. Es ist wie in jedem Jahr vorgesehen, die fortgeschriebene Planung in allen Stadtbezirks- und Ortschaftsräten vorzustellen. Mit einem Beschluss des Stadtrates wird im Juni 2019 gerechnet.


Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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