Landeshauptstadt Dresden - jugendinfoservice.dresden.de

https://jugendinfoservice.dresden.de/de/news/2020/07/urban-art-macht-wertstoffcontainerstandplaetze-bunt.php 31.07.2020 13:19:06 Uhr 04.08.2020 10:03:00 Uhr
31.07.2020

News: Urban ArT macht Wertstoffcontainerstandplätze bunt

Nicht nur absolut legal, sondern auch künstlerisch wie pädagogisch wertvoll ist das, was am Mittwoch, 5. August 2020, am Wertstoffcontainer an der Kipsdorfer Straße/Ecke Lauensteiner Straße in Dresden-Striesen passieren wird.

Eine Gruppe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestaltet den bisher eher tristen Standort mit ihren Spraydosen neu. Kursleiter und Künstler betreuen die Aktion und sorgen für eine professionelle Umsetzung der Graffiti.

Nach dem Striesener Standort sollen im Rahmen des ESF-Projektes „Urban ArT - Gestaltungen von Wertstoffstandplätzen“ weitere Plätze verschönert werden. Die Teilnehmer lernen dabei Graffiti als ein Medium der Kunst kennen und gestalten aktiv ihre Stadt. Gleichzeitig soll die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit für junge, kreative Menschen und die Urban Art Szene gefördert werden.

Organisiert wird das Projekt von SPIKE Dresden. Die soziale Einrichtung arbeitet stadtweit auf dem Gebiet der zielgruppenspezifischen offenen Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt „jugendkulturelle Arbeit Hip Hop“. Gefördert wird das Projekt vom europäischen Sozialfonds (ESF), dem Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden.

Die Landeshauptstadt Dresden und der Kriminalpräventive Rat begegnen dem Phänomen Graffiti seit vielen Jahren differenziert und erfolgreich. Dies bedeutet, illegales Graffiti zu bekämpfen, gleichzeitig aber legale Flächen anzubieten und präventive Angebote zu unterstützen. Im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden ist es an ausgewählten Plätzen für jedermann möglich, diese Kunstform auf ganz legale Weise auszuleben. Die aktuellen „legal plains“ sind unter folgendem Link zu finden: http://stadtplan2.dresden.de/spdd.aspx?permalink=1KJPDFer

Weitere Infos zu Urban Art gibt es auf der Website von Spike Dresden.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll

Drucken