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https://jugendinfoservice.dresden.de/de/va-fachkraefte/2021/09/sekundaerer-antisemitismus.php 27.08.2021 15:49:53 Uhr 24.09.2021 11:34:31 Uhr

Fortbildung: Sekundärer Antisemitismus

Der djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. lädt zu einer kostenlosen Fortbildung über sekundären Antisemitismus am 23. September 2021 ein. Sie richtet sich vor allem an Multiplikator/innen der außerschulischen und transkulturellen Jugendarbeit und findet im Rahmen des Projekts Your Story - My Story - Our HiStory und in Kooperation mit dem KIGA e.V. statt.

Die Fortbildung ist die sechste Veranstaltung unserer Qualifizierungsreihe "Mehr als die Spitze des Eisberges: Antisemitismus".

Seit dem Ende des Holocausts möchte in Deutschland niemand mehr als ‚Antisemit‘ gelten. Der Antisemitismus ist deswegen aber nicht gleich aus der Mehrheitsgesellschaft verschwunden, sondern tritt nun über Umwege in Erscheinung. Sekundärer Antisemitismus ist ein „Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz“ und ist eng verwoben mit Fragen des Erinnerns und Nicht-Erinnerns. Die Fortbildung beschäftigt sich aus pädagogischer und sozialarbeiterischer Perspektive mit den Möglichkeiten eines kritischen Umgangs mit diesen Phänomenen.

Für wen? Multiplikator/innen der außerschulischen und transkulturellen Jugendarbeit
Wann? Donnerstag, 23.09.2021; 10,00 Uhr - max. 17,00 Uhr (inklusive Pausen)
Wo? Goethe-Institut Dresden, Königsbrücker Str. 84, 01099 Dresden (Bei steigenden Corona-Infektionszahlen behalten wir uns vor, die Veranstaltung online durchzuführen.)
Was kostet das? Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Was gibt es zu essen? Ein warmes veganes Mittagessen. Wir laden euch ein!
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Sprache der Veranstaltung: deutsch
Anmeldung: über unser Kontaktformular. Anmeldung bis zum 20.09.2021
In Kooperation mit: KIGA e.V.

Zur Fortbildungsreihe "Mehr als die Spitze des Eisberges: Antisemitismus":

Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Er hat viele Gesichter, ist anpassungsfähig und tritt häufig versteckt auf. Auch in der Jugendarbeit wird er zunehmend als Problem wahrgenommen. Antisemitischen Ressentiments in der sozialarbeiterischen Praxis konstruktiv zu begegnen, ist daher häufig mit einer Reihe von Schwierigkeiten verbunden: Zunächst müssen antisemitische Codes und Denkweisen überhaupt als solche erkannt werden. Außerdem fehlt es häufig an befriedigenden Handlungs- und Argumentationsstrategien, um diesen entgegenzuwirken.

Die Fortbildungsreihe möchte MultiplikatorInnen der außerschulischen und transkulturellen Jugendarbeit dabei unterstützen, diese Hürden zu überwinden. Um Unsicherheiten im Umgang mit Antisemitismus abzubauen, setzen wir uns gemeinsam mit seinen Funktions- und Erscheinungsweisen auseinander und diskutieren verschiedene Handlungsoptionen im Umgang mit diesen.

Die weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe sind:

  • Frühjahr 2022: Israelbezogener Antisemitismus
  • Sommer 2022: Motivationen antisemitischen Denkens und Handelns
  • Herbst 2022: Handlungsoptionen gegen Antisemitismus

Quelle: djo

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