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https://jugendinfoservice.dresden.de/de/va-fachkraefte/2021/12/soziale-arbeit-in-der-migrations-gesellschaft.php 29.10.2021 12:50:35 Uhr 01.12.2021 08:57:49 Uhr

Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft

Verstehen  Erkennen  Handeln

Fortbildung für Fachkräfte sozialer & pädagogischer Berufe

In der zweitägigen Weiterbildung steht Rassismus aber auch seine Verknüpfung mit anderen Ungleichheitsverhältnissen in einer Migrationsgesellschaft im Mittelpunkt. Diese wirken auch in Institutionen Sozialer Arbeit, Bildung und Erziehung hinein.

Der Erarbeitung theoretischer Grundlagen und einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema im ersten Teil folgt die Erarbeitung praktischer Handlungsansätze im zweiten Teil.

Der inhaltliche Fokus liegt auf Rassismus und damit verknüpften Formen von Diskriminierung. Was kennzeichnet Rassismus? Wie lassen sich Mechanismen, Funktionen und Wirkungen beschreiben? Wie und wo wird er in Feldern der Sozialen Arbeit, Bildung und Erziehung sichtbar? Und was bedeutet das für das eigene professionelle Handeln in Sozialer Arbeit, Bildung und Erziehung?

Die Fortbildung richtet sich insbesondere an weiß¹ positionierte Fachkräfte in sozialen oder pädagogischen Berufen und Menschen, die in diesen Bereichen tätig werden möchten.

Inputs und interaktive Formate dienen dertheoretischen Auseinandersetzung mit demThema. Auf dieser Basis möchten wir die Teilnehmenden zur Selbstreflektion anregen:

  • (Wo) habe ich problematische Sichtweisen verinnerlicht?
  • (Wo) folgt  wenn auch unbewusst  mein (professionelles) Handeln rassistischen Logiken? Welche Verantwortung erwächst aus den gewonnenen Erkenntnissen?

Im zweiten Teil wird sich mit Möglichkeiten der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in die sozialarbeiterische, erzieherische bzw. pädagogischen Praxis beschäftigt. Hierbei wird sich am Ansatz der rassismuskritischen Migrationspädagogik orientiert. Situationen aus der Praxis der Teilnehmenden werden aufgegriffen und mit Methoden, wie die der Kollegialen Fallberatung bearbeitet.

¹ "Weiß" und "Weißsein"
bezeichnet keine biologische Eigenschaft und keine reelle Hautfarbe, sondern eine politische und soziale Konstruktion. Mit Weißsein ist die dominante und privilegierte Position innerhalb des Machtverhältnisses Rassismus gemeint, die sonst zumeist unausgesprochen und unbenannt bleibt.

Trainer/innen:

  • Luise Veit
    ist weiß und als Frau positioniert. Sie ist als Bildungsreferentin zu Antidiskriminierungsthemen (u.a. Lehrbeauftragte für "Soziale Arbeitin der Migrationsgesellschaft" an Fachhochschulen), diskriminierungskritische und diversitätssensible Organisationsentwicklerin und Prozessbegleiterin, Systemischer Coach sowie Moderatorin tätig.
  • Peter Streubel
    ist weiß, cis-männlich positioniert,in Ostdeutschland sozialisiert und hat keine persönliche Migrationsgeschichte. Er ist Sozialpädagoge und Trainer in der politischen Erwachsenenbildung und arbeitet zu den Themen Diskriminierung, Rassismus und Migrationsgesellschaft. Er berät in der Jugendhilfe tätige Fachkräfte im Themenfeld Migration im Kontext von Jugendhilfe.

Zeit: 13. + 14. Dezember 2021, 9 - 16 Uhr

Ort: Gästehaus "Alte Schule Gohlis", Cossebauder Str. 4, 01156 Dresden

Eine Übernachtung im Haus ist möglich. Diese muss direkt beim Haus gebucht und extra bezahlt werden.

Teilnahmebeitrag: 120 € Verdienende, 30€ Nicht-Verdienende

Die Räume sind barriefrei zugänglich. Auf Anfrage ist ein Shuttleservice für Rollstuhlfahrer/innen möglich.

Anmeldung bis 21. November 2021 unter: anmeldung@pokubi-sachsen.de

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular unter: https://www.pokubi-sachsen.de/angebote/fortbildung-soziale-arbeit-in-der-migrationsgesellschaft.

Sollte eine Präsenzveranstaltungaufgrund des Pandemiegeschehens nicht möglich sein, wird die Fortbildung online stattfinden.

Quelle und Kontakt:

LAG pokuBi Sachsen e.V.
Kraftwerk Mitte 32 / Trafohalle
01067 Dresden

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